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Frau Dreyer muss Frau Ahnen vom Vorsitz des Aufsichtsrats der Universitätsmedizin abziehen

28.03.2013 | Kategorie(n): Allgemein

Presseinformation: Universitätsmedizin
Dorothea Schäfer / Gerd Schreiner: 
Frau Dreyer muss Frau Ahnen vom Vorsitz des Aufsichtsrats der Universitätsmedizin abziehen

Die wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Dorothea Schäfer, und der Mainzer CDU-Landtagsabgeordnete Gerd Schreiner fordern Ministerpräsidentin Dreyer auf, Wissenschaftsministerin Ahnen vom Vorsitz des Aufsichtsrats der Universitätsmedi-zin Mainz abzuziehen. Ahnen habe als Aufsichtsratsvorsitzende auf der ganzen Linie ent-täuscht. Offensichtlich sei die Ministerin mit den an dieses Amt geknüpften Aufgaben überfordert. Daraus müsse die Ministerpräsidentin jetzt Konsequenzen ziehen.

„Die Mainzer Universitätsmedizin ist eines der Aushängeschilder der Johannes Gutenberg Universität. Sie genießt sowohl bei den vielen tausend Patienten, denen hier Jahr für Jahr geholfen wird, als auch in Forschung und Lehre einen hervorragenden Ruf. Wir wollen, dass das so bleibt und fordern deshalb schon seit langem von der zuständigen Aufsichtsratsvorsitzenden ein in sich geschlossenes Struktur- und Finanzierungskonzept. Denn das ist die Voraussetzung dafür, dass die Universitätsmedizin ihren hohen Standard halten und sich weiterentwickeln kann. Es hat in den zurückliegenden Jahren immer wieder deutliche Warnsignale gegeben. Unter der Aufsichtsratsvorsitzenden Ahnen ist die Universitätsmedizin zunehmend in eine finanzielle Schieflage ge-raten. Ihr ist es nicht gelungen, diesen wichtigen Fachbereich zu stabilisieren. Die schlechten Nachrichten hat sie ganz im Sinne des wiederkehrenden Dreisprungs der SPD-Landesregierung immer von der Geschäftsleitung verkünden lassen. Erst Schönreden, dann abwiegeln und am Ende die Schuld auf andere Schieben. Die aktuelle Ankündigung eines drastischen Stellenab-baus zeigt einmal mehr, wie schwierig sich die Situation darstellt. Das geht zu Lasten der Patienten, der Mitarbeiter aber auch der Studenten.

Frau Ahnen ist verantwortlich für die schleichende finanzielle Auszehrung der Universitätsmedizin Mainz. Das ist auch für die Ausbildung von jungen Ärztinnen und Ärzten, die wir dringend brauchen, fatal. Damit gerät die Ärzteversorgung des ganzen Landes in Gefahr. Frau Dreyer muss nun dafür sorgen, dass der Platz an der Spitze des Aufsichtsrats mit jemandem besetzt wird, die oder der das notwendige Know-how für diese Aufgabe mitbringt. Neben Frau Ahnen sitzen gegenwärtig mit den Staatssekretären Vera Reiss und David Langner zwei weitere hochrangigeVertreter der Landesregierung im Aufsichtsrat. Der Mehrwert für die Universitätsmedizin ist leider überschaubar.“ 

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