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Wolfgang Reichel und Gerd Schreiner hinterfragen Verhalten der Bildungsministerin Doris Ahnen im Fall der ADD-Versetzungspraxis am Rabanus Maurus Gymnasium

27.03.2013 | Kategorie(n): Allgemein

Kleine Anfragen Nr. 1372, 1373, 1374 und 1375 zur „Versetzungspraxis der ADD“ und die Antworten der Landesregierung I bis IV unter Link: www.landtag.rlp/drucksache Drucksache Nr. 16/2117

Pressemitteilung:

CDU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Reichel und Gerd Schreiner hinterfragen Verhalten der Bildungsministerin Doris Ahnen im Fall der ADD-Versetzungspraxis am Rabanus Maurus Gymnasium

„Auch nach der Beantwortung der Kleinen Anfrage an die Landesregierung zum Thema Versetzungspraxis der ADD am Mainzer Rabanus Maurus Gymnasium sind weiter viele Fragen offen“, erklären die beiden Landtagsabgeordneten Wolfgang Reichel und Gerd Schreiner. „Es muss an mehren Punkten erneut nachgehakt werden:

Warum ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Lehrkraft nicht mehr möglich gewesen, wenn die von der Schulleitung am Rabanus Maurus Gymnasium vorgebrachten Einzelheiten über vermeintliche Verfehlungen nicht gerichtsfest sind. Wie sonst lässt sich die Entschuldigung der ADD erklären?“, fragt Schreiner.

Der Antwort sei außerdem zu entnehmen, dass die Schulleitung wohl über das übliche Maß hinaus Notizen angefertigt habe, denn die ADD habe für die Entscheidung nicht relevante Vorgänge und Nebensächlichkeiten nicht berücksichtigt. „Hier ist zumindest zu hinterfragen, wie umfangreich darf grundsätzlich eine Dokumentation über einzelne Lehrkräfte sein? Da muss sich die Ministerin positionieren“, sagt Reichel.

Nicht zu unterschätzen sei, dass auch an anderen Schulen in Rheinland-Pfalz umfangreiche Akten über Lehrkräfte geführt werden, jedenfalls liegen den beiden Abgeordneten entsprechende Schreiben vor. „Das Verfahren scheint also üblich zu sein“, so Reichel.

„Wir erwarten, dass die Ministerin über einen derart relevanten Vorgang, der auch weiterhin öffentlich diskutiert wird, persönlich informiert wird und Stellung bezieht. Das muss Chefsache sein“, meinen die beiden Abgeordneten.

In der Antwort verweist das Ministerium außerdem darauf, der geschlossene Vergleich mit der Lehrkraft solle dazu dienen, den Schulfrieden wiederherzustellen. „Das ist nicht gelungen, denn in der jüngsten Presseerklärung unterstützen lediglich 26 von 96 Lehrkräften das Verhalten der Schulleiterin“, meinen Reichel und Schreiner.

 

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