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220 Jahre Mainzer Republik

25.03.2013 | Kategorie(n): Allgemein

 

     

     220 Jahre Mainzer Republik

 

Am 18. März 1793 wurde in Mainz die erste demokratische Republik auf deutschem Boden ausgerufen. Schon im Juli desselben Jahres war sie schon wieder Geschichte. Die Franzosen trugen die Gedanken von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit an den Rhein, da Mainz im Oktober 1792 von französischen Truppen besetzt war. Preußische und österreichische Truppen bereiteten diesem ersten deutschen Demokratieversuch im Sommer des Folgejahres ein schreckliches Ende und legten die Stadt in Schutt und Asche.

Bundestagspräsident  Norbert Lammert erinnerte in seiner Festrede daran, dass die Mainzer Jakobiner mutige Ausnahmeerscheinungen gewesen seien, die das Wagnis eingingen, frei zu denken. – Ein Ziel, nie aus den Augen verloren, das 156 Jahre später Wirklichkeit wurde: Einigkeit und Recht und Freiheit.

Gerd Schreiner: „Ich bin ein bisschen stolz, dass mit Georg Wedekind, ein Urahn von mir, zu den 20 Gründern der „Gesellschaft der Freunde der Freiheit und Gleichheit“ – den Mainzer Jakobinern – gehörte und seine Worte nichts von ihrer Aktualität unserer Zeit verloren haben.

Den Freiheitskämpfern, beispielsweise dem Naturforscher Georg Forster, dem Philosophen Andreas Joseph Hofmann, dem Theologen Georg Wilhelm Böhmer aber auch dem Herausgeber der Mainzer Nationalzeitung Friedrich Georg Pape zolle ich Respekt, machten sie sich auf den langen und steinigen Weg zur modernen Demokratie.

 

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