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Pressemitteilung Gerd Schreiner „Bedürfnisse der Industrie müssen beim Zollhafen berücksichtigt werden“

19.02.2013 | Kategorie(n): Allgemein

Gerd Schreiner: Bedürfnisse der Industrie müssen beim Zollhafen berücksichtigt werden.

„Die Anregungen der benachbarten Industrieunternehmen müssen in der Überarbeitung des Bebauungsplans für den Zollhafen Berücksichtigung finden“, fordert der Abgeordnete und Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung Gerd Schreiner.

„Aus gutem Grund müssen insbesondere für die Eisengießerei Römheld & Moelle zulässige Schallobergrenzen von 65 Dezibel tags wie nachts angesetzt werden. Jede Reduzierung dieser Schallgrenzen beeinträchtigt das Mainzer Traditionsunternehmen über Gebühr.

Ein genehmigtes Industriegebiet ist für jede Stadt heutzutage ein kleiner Schatz“, so der CDU-Politiker. „Wenn dann auch noch, wie im Fall Römheld & Moelle, ein Weltmarktführer Quartier bezogen hat, muss die Stadt alles tun, um diesen Arbeitgeber am Standort zu sichern.“

Die Stadt habe es in der Hand, durch einen – alle Belange der Industrie berücksichtigenden Bebauungsplan für den Zollhafen – diesen und andere Betriebe am Standort zu halten und ihnen Perspektiven für ihre Entwicklung zu sichern.

Ein Bebauungsplanverfahren ziele darauf ab, dass der Plan durch die Anregungen aller Betroffenen am Ende besser aus dem Planungsprozess herauskommt, als er hineingegangen ist.

„Wenn Lärmberechnungen auch nur ein Restrisiko befürchten lassen, dass die Klage eines Neubürgers am Zollhafen gegen einen Industriebetrieb Erfolg haben könnte, dann kann und muss der Bebauungsplan geändert werden“, fasst Gerd Schreiner zusammen.

Im Zweifelsfall werde kein Weg daran vorbeiführen, Industrie und Wohnen durch einen geschlossenen Gebäuderiegel zu trennen und mit einem Gewerbegebiet abzupuffern. Wohnungen werde man nur in den Bereichen des Zollhafens bauen können, die weder durch Industrie noch durch die Rheinstraße beeinträchtigt sind.

„Wer einst im neuen Zollhafen am Rhein wohnt, will in einer lauen Sommernacht die Fenster offen stehen lassen – auch wenn nur ein paar hundert Meter entfernten im Industriegebiet noch gearbeitet wird“, so Schreiner.

 

 

 

 

 

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