Sie sind hier: Gerd Schreiner » Allgemein » Universitätsmedizin – Frau Ahnen muss für Uniklinik Verantwortung Übernehmen

Universitätsmedizin – Frau Ahnen muss für Uniklinik Verantwortung Übernehmen

17.12.2012 | Kategorie(n): Allgemein

Pressemitteilung der Abgeordneten Dorothea Schäfer und Gerd Schreiner zur Universitätsmedizin:

Frau Ahnen muss für Uniklinik Verantwortung übernehmen

Der Umgang von Ministerin Ahnen mit heiklen Personalentscheidungen ist bemerkenswert, so der Mainzer Abgeordnete und finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Gerd Schreiner, und seine rheinhessische Kollegin und hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion, Dorothea Schäfer. „Frau Ahnen muss für die Universitätsmedizin Verantwortung übernehmen.“

Am Freitagabend hatte das Ministerium den Wechsel des kaufmännischen Leiters in der Universitätsmedizin bekannt gegeben. „Die Aufsichtsratsvorsitzende, Frau Ahnen, braucht einen Sündenbock und Norbert Finke muss gehen“, erklären Schäfer und Schreiner. Abgezeichnet hatte sich dies schon lange, freitagabends war es dann so weit: Frau Ahnen entzieht ihrem kaufmännischen Vorstand das Vertrauen und sich selbst einer leidigen Diskussion im Landtag. „Ihre Entscheidung muss die Ministerin auch gegenüber den Parlamentariern, u.a. im Ausschuss, begründen. Schließlich hat der kaufmännische Vorstand immer alles getan, was seine Aufsichtsratsvorsitzende von ihm wollte. Es scheint, als habe Frau Ahnen mit dieser Personalentscheidung extra so lange gewartet, bis der Landtag in die Weihnachtsferien geht. Für eine Ministerin ist dieses Vorgehen unsouverän und peinlich zugleich“, so Schäfer und Schreiner.

„Als die Unimedizin wegen ihrer chronischen Unterfinanzierung beispielsweise ein Gesellschafterdarlehen des Landes benötigt hätte, um einen Überziehungskredit von 65 Mio. Euro abzulösen, gab es kein Geld vom Land. Diese zusätzliche Ausgabe hätte man schließlich an anderer Stelle einsparen müssen und man hätte das Parlament beteiligen müssen. Unangenehme Fragen wären vorprogrammiert. Stattdessen wurde der Überziehungskredit in eine Dauerschuld verwandelt und ein zusätzlicher Überziehungskredit von 35 Mio. Euro eingerichtet. „Das ist eine strukturelle Lücke von 100 Mio. Euro, mit der der Klinikvorstand allein gelassen wird“, erklärt Schreiner.

 

 

Drucken Drucken « zum vorherigen Beitrag | zum nächsten Beitrag »
CDU Rheinland-Pfalz CDU Mainz CDU Deutschlands CDU-Mitgliedernetz
Newsletter
© neolox.de