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Meinungsaustausch zwischen Mittelstandsunion und Handwerk

30.11.2012 | Kategorie(n): Allgemein

Meinungsaustausch zwischen Mittelstandsunion und Handwerk:

MdL Schreiner: Feinstaub, Ausbildung und Fachkräftemangel sind zentrale Themen

Am 28.11.2012 trafen sich die Innungsobermeister aus Rheinhessen und Mittelstandsunion der CDU (MIT) zum traditionellen Meinungsaustauch. Unter Leitung von MdL Gerd Schreiner, Vorsitzender der MIT, und Dr. Zimmer, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Rheinhessen, wurden aktuelle Probleme besprochen.

Übereinstimmung bestand, dass bei Einführung der Feinstaubpalette eine Übergangsregelung für den gesamten Rhein – Main – Raum, also Mainz und rechtsrheinisch mit Wiesbaden gefunden werden muss. Im den Rhein „grenzüberschreitenden“ Verkehr wird angestrebt, dass der Fahrzeugpark nur sukzessive ausgetauscht werden muss. Für die Handwerksbetriebe mit besonders teuren und nicht umrüstbaren Sonderfahrzeugen wäre es ein Ko – Faktor, nicht auch jenseits des Rheins arbeiten zu dürfen. Gerd Schreiner hierzu: „Die Mainzer Umweltdezernentin ist gefordert, sich mit der hessischen Seite zu verlinken und einen gemeinsamen Weg zu finden. Die MIT will ihrerseits begleitend auf politischer Ebene den Einigungsprozess vorantreiben.“

Die Standorte der Berufsbildenden Schulen werden auch im Handwerk offenbar kontrovers diskutiert, wie es auch nach der Demonstration in den vergangenen Wochen zu vermuten war. Der Wunsch nach standortnaher schulischer Bildung ist sicher vorhanden. Andererseits ist die Qualitätsverbesserung durch das Setzen von Schwerpunkten in den Berufsschulen nicht von der Hand zu weisen. Einhellig wird die Kooperation zwischen Betrieben und Schulen als sehr gut bezeichnet.

Eine ganz wesentliche Herausforderung an Handwerk und Politik ist, wie dem Fachkräftemangel zu begegnen ist. Insoweit sind personelle Ressourcen im europäischen Raum durchaus aktivierbar. „Insbesondere jungen Leuten aus strukturschwachen Regionen Europas muss der Weg nach Deutschland geebnet werden.“ so Gerd Schreiner. „Praktika sind da ein erster Anfang, sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen, bevor der Sprung über die Grenze endgültig gewagt wird.“

Gerd Eckhardt, baupolitischer Sprecher der CDU – Fraktion, versprach, dem Vorwurf nachzugehen, dass die Stadt Mainz nach wie vor nur schleppend zahlt. Eine bessere Zahlungsmoral müsste auch im Interesse der Stadt liegen, um hohe Verzugszinsen mit derzeit 9% zu vermeiden. Skonti können in der Regel gar nicht genutzt werden, weil die Abläufe in der Stadt von Rechnungseingang über Prüfung bis zur Auszahlungsstelle zu lang, unzureichend koordiniert, geschweige denn optimiert sind.

Für den Inhalt: Gerd Eckhardt

 

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