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Disibodenberg muss in öffentliche Hand

10.09.2012 | Kategorie(n): Allgemein

Die CDU-Landtagsabgeordneten Bettina Dickes und Gerd Schreiner schlagen im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion um die Zukunft der Klosterruine Disibodenberg die Überführung in die öffentliche Hand vor.

Das Erbe der Heiligen Hildegard von Bingen müsse langfristig gesichert werden. Wenn die privaten Eigentümer, wie sie selbst erklären, finanziell und zeitlich überfordert seien, dieses herausragende Kulturgut zu erhalten und der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich zu machen, müsse auch das Land nach geeigneten Lösungsmöglichkeiten suchen. „Die Landesregierung ist hier gefordert. Denn die Heilige Hildegard von Bingen ist eine der herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Mittelalters. Ihr Wirken trägt weit über ihre Heimat hinaus. Wenn die privaten Eigentümer des Disibodenbergs nun selbst erklären, dass sie sich nicht in der Lage sehen, den Anforderungen gerecht zu werden, die mit der Bewahrung eines solch bedeutenden Kulturguts verbunden sind, muss das Land Verantwortung übernehmen.

Dabei ist zunächst einmal zweitrangig, welche Rechtsform gewählt wird, um zu tragfähigen Lösungen zu kommen; denkbar wäre beispielsweise eine öffentlich rechtliche Stiftung. Entscheidend ist jetzt, dass gemeinsam mit den Eigentümern, den Kommunen und ggf. auch der Kirche nach Lösungen gesucht wird. Dabei muss allerdings klar sein, dass das Grundstück zurückübertragen werden muss. Außerdem dürfen weitere Landesgelder nur unter der Voraussetzung fließen, dass die öffentliche Hand im weiteren Sinne Kontrolle über die Verwendung hat.“

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