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Zukunft der Johannes Gutenberg Universität nach dem Aus als Elite-Uni

31.08.2012 | Kategorie(n): Allgemein

CDU-Landtagsabgeordneten Dorothea Schäfer, Wolfgang Reichel und Gerd Schreiner befürchten massive Beeinträchtigungen in Forschung und Lehre

Mitte Juni wurde bekannt, dass die Mainzer Johannes Gutenberg Universität nicht Teil des deutschlandweiten Eliteförderprogramms für Hochschulen wird. Die Bewerbung im Rahmen der Exzellenz-Initiative als Elite-Uni war zum wiederholten Mal nicht erfolgreich, so dass keine anteilige Förderung aus den Gesamtmitteln in Höhe von 2,7 Mrd. Euro zur Verfügung steht. Lediglich für die Spitzenforschung gelang es 1,8 % der Mittel verteilt auf 5 Jahre zu bekommen.

Die CDU-Landtagsabgeordneten Dorothea Schäfer, Wolfgang Reichel und Gerd Schreiner sehen die Entwicklung der Mainzer Universität mit großer Sorge. „Das abermalige Scheitern als Elite-Uni wird Studierende und Lehrende massiv beeinträchtigen, denn mit den Fördergeldern für die Weiterentwicklung der Universität wurde fest gerechnet“, so die drei Abgeordneten. „Wir befürchten, dass sich die Studienbedingungen verschlechtern werden und die Uni damit im nationalen und internationalen Wettbewerb dauerhaft geschwächt wird“, so Dorothea Schäfer.

Viele Einrichtungen würden schon heute den modernen Anforderungen nicht mehr genügen, auch wenn es zahlreiche Neubauinvestitionen in den vergangenen Jahren gegeben habe. „Die Mängel beeinträchtigen nachweisbar den Studienbetrieb“, erklärt Gerd Schreiner. Als Fehler bezeichneten die drei Abgeordneten in diesem Zusammenhang die Abschaffung der Studiengebühren für Langzeitstudierende.

„Wir erwarten ein alternatives Zukunftskonzept von Kultusministerin Ahnen, denn der Wettbewerb unter den Hochschulen wird sich weiter verschärfen. In diesem Prozess darf die Mainzer Uni nicht außen vor bleiben“, sagt Wolfgang Reichel.

Die Abgeordneten stellen in diesem Zusammenhang eine Kleine Anfrage, bei der sie unter anderem wissen möchten, welche kurz-, mittel- und langfristigen Kosten das Bewerbungsverfahren verursacht hat und welche konkreten Folgen die Ablehnung als Elite-Uni für Forschung und Lehre hat.

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